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Im Sommer 2001 bekamen wir überraschenden Besuch von einigen Mitarbeitern des "Stadtmarketing Konstanz".
Man interessierte sich für unser Gärtchen und für die Begrünung unseres Hauses.
Im Oktober dann war die Überraschung perfekt.
Sibylle Meyer erhielt als eine von fünf eine Auszeichnung für die begrünte Fassade der Unteren Laube 5!
Der Südkurier berichtete in seiner Ausgabe vom 30.10.2002 recht ausführlich, dass sich die Jury große Mühe bei der Auswahl der Objekte gegeben habe. Man zeigte sich überrascht, wie viele "grüne Oasen" es in der Stadt gebe - auch an Stellen, an denen man es nie vermutet hätte. Als Anerkennung erhielten die fünf Ausgezeichneten Theater-, Konzert- oder Busfreikarten. |
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| Auch der "Konstanzer Anzeiger" berichtete davon unter dem Titel "Gärtnerfleiß belohnt". Frau Bergmann von der Projektgruppe betont darin, wie wichtig gerade Hausbegrünung für die Stadt sei. |
Hier in aller Kürze ein paar Tipps, falls Sie etwas ähnliches vor haben:
- Die Stadt unterstützt Ihr Vorhaben! Trotzdem ist es sinnvoll, vorher um Genehmigung zu bitten, zumindest wenn sich die Pflanzen dann auf dem (öffentlichen) Gehweg befinden.
- Eine Bepflanzung der Fassade ist dann nicht schädlich, wenn der Verputz gut und rißfrei ist.
- Die Entscheidung, eine Fassade bewachsen zu lassen, lässt sich kaum wieder rückgängig machen. Die Haftwurzeln von Efeu und auch die "Saugnäpfe" von Wein lassen sich nicht wieder entfernen. Achtung: Wein haftet sogar auf Glasscheiben!
Falls Sie sich jetzt fragen, wie man dann eine Fassade streicht: Das ist einfach nicht mehr nötig! - Vieles spricht dafür, eine immergrüne Pflanze zu verwenden, denn gerade im Winter profitiert man von einem zusätzlichen Wärmedämmpolster sehr gerne. Da bietet sich vor allem Efeu an, der aber die unangenehme Eigenschaft hat, auch ins dunkle zu wachsen. Daher ist besonders bei Efeu ein guter Putz unabdingbar. Außerdem sollte man ihn etwas beobachten, damit er nicht z.B. in den Dachkasten hineinwächst.
- Auch wenn es manchmal so aussieht: Ein Fassadenbewuchs ist nicht völlig pflegeleicht: An dieser Stelle ein herzliches "Dankeschön" unserem Jobst, der mehrmals im Jahr auf die große Leiter steigt und verhindert, dass alles zuwächst. Schließlich wollen wir ja noch aus den Fenstern gucken können!
Übrigens handelt es sich bei uns um eine Kombination aus Efeu und Zierwein. Ersterer für das Wärmepolster im Winter, letzerer wegen der wunderschön roten Blätter im Herbst.
Als Pflanztrog wurden zwei Löcher in Dreiecksform direkt an der Hausfassade in den Gehweg gehauen, je zwei senkreicht eingestellte Granitplatten bilden die Begrenzung.
Und so sieht unsere Sicht aus dem Fenster aus:
Man sieht an den Fensterleibungen durchaus abgerissene Haftwurzeln von Efeuranken,
die sich zu weit ins Fenster gewagt hatten.
Wen sowas stört, der lasse es lieber.


