Fotografie
Webdesign
Bauforschung
Baudokumentation
Privates
Konstanz
Bauen
Wohnung 1
Wohnung 2
Fassadengrün
Über uns
Kontakt
Preise
Bauen
Die zweite Wohnung in der Unteren Laube 3 in Konstanz
[Diese Seite wurde ursprünglich anlässlich der ersten Vermietung der Wohnung nach Fertigstellung Ende 2000 erstellt. Bilder aus der Bauzeit finden Sie unten auf dieser Seite!]
Auch diese Wohnung hat ein paar liebenswerte Besonderheiten: So gibt es allein sechs speziell kontruierte Schiebetüren, aber nur eine normale Tür. WC und Bad sind aus massivem Granit, einige Wände sind mit einem Kalkputz versehen und sollen nicht gestrichen werden, die Holztreppe ist uralt und sehr steil, im Wohnzimmer gibt es eine knallrote Wand aus Blech und und und.
Ein kleiner Rundgang durch die Wohnung
|
Hier ein Blick durch die offene Wohnungstür. Der Flur ist geradezu eng.Wir sehen auf die Wand gegenüber, sie besteht aus einer großen, hellen Granitplatte. Davor zwei Schiebetüren, mit Kirschfurnier belegt. Als Beleuchtung einfache Glühbirnen, flächenbündig in die Decke eingelassen. Am Boden: schwarze Granitfliesen. Durch die edlen und scheinbar teuren Materialien entsteht ein Eindruck der - das gebe ich gerne zu - nicht unbedingt gewollt war. Vor allem das Material "Granit" gilt immer noch als teuer, aber das stimmt nicht mehr unbedingt. Die Wand aus Granit hatte für uns den Vorteil der extremen Platz-Ersparnis, und außerdem hat man damit eine Oberfläche, die keiner Nachbehandlung beim Bau und später keiner Pflege bedarf. Weiteres zum Thema "Granit" unten, wo es um Bad und WC (hinter den Schiebetüren) geht. |
|
![]() |
Wir treten ein und sehen nach links durch einen Breiten Durchgang in das SchlafzimmerNanu, man schläft hier im Flur? Nein, gehen wir hinein und sehen wir uns um: |
Der Kontrast zu den Materialien des Flurs könnte kaum größer sein: Hier sind Wände mit natürlichem Kalkputz, ansonsten unbehandelt, und als Boden sind einfache, geölte Fichtendielen verlegt. Und jetzt löst sich auch das Rätsel der Tür: Ja, auch hier gibt es eine Schiebetür - sogar mit eine zwei Flügeln.
Die Schiebetüren sind übrigens sehr spezielle Konstruktionen aus Aluprofilen, auf die - je nach Raum - unterschiedliche Platten geklebt wurden. Ziel war eine möglichst leichte Konstruktion, da die Türen fast alle an der federnd aufgehängten Unterdecke aufgehängt sind, um einen guten Schallschutz zu erreichen.
So sieht es aus, wenn die Schiebetür(en) geschlossen sind.
![]() |
Öffnen wir die Türen wieder und schauen wir uns weiter um. Gehen wir durch den Flur ganz nach hinten. Dort findet sich die sehr steile Treppe nach oben. Es handelt sich übrigens um die alte Haupterschließungstreppe des Hauses, dir ursprünglich am Ende des Hausgangs eingebaut war. Die völlig ausgetretenen Weichholzstufen wurden durch neue aus Eichenholz ersetzt.
|
Die Treppe endet an einer roten Schiebetür zum Wohnzimmer. (Hier fehlt noch ein besseres Bild als Blick in den Raum.) Heller Ahornboden - das alte Fenster sieht man durch moderne, großzügige Schallschutzscheiben - und dahinter die Bäume der Laube und den Rhein! Vom Verkehr dort hören Sie keinen Mucks! Wenn man sich herumdreht, sieht man, dass die rote Schiebetür ein Teil einer insgesamt roten Wand ist, die hinter alten Balken steht.
Wir treten ein und drehen uns um 180 Grad.
Bild einer Panoramakamera, weshalb gerade Linien leicht rund erscheinen.
Bei der "roten Wand" handelt es sich um rot pulverbeschichtete Bleche. Links fest montiert als Abgrenzung zum Abstellraum, rechts bilden die Bleche die Oberfläche von Schiebetüren.
Hier sehen wir die Türen offen: Links der Austritt der Treppe, die wir gerade hoch kamen, rechts sieht man in die Küche.
![]() |
In der Küche der Ausgang zum (momentan provisorisch aufgebauten) Balkon. Als Fliesen quadratische Spaltklinker - diese kamen zumindest vom Eindruck her den vorgefundenen am nächsten. An der Rückfassade konnte das ursprüngliche Fachwerk herausgearbeitet werden. |
Die linke Küchenwand ist tatsächlich leicht rund, denn dahinter befindet sich eine unterschiedlich dicke Wand, die aus Gründen des Denkmalschutzes belassen werden sollte. Da eine solche Küche nicht ganz leicht zu möblieren ist, wurde diese von uns gestellt: Einfache Küchenmöbel aus dem "etwas anderen" Möbelhaus, aber teilweise angepasst. Als Spritzschutz ein Edelstahlblech, einfach auf die Wand geklebt. Hinter dem Herd eine mit weißem Silikon hinterlegte Drahtglasplatte.
Hier ein Blick zürück, bei geschlossener Schiebetür. Fast sind wir am Ende des Rundganges angekommen.
|
Gehen wir die Treppe wieder nach unten. Vorsicht, sie ist wirklich sehr steil! Bei der interessanten Decke handelt es sich um die Verkleidung der darüberliegenden Treppe. Da diese zu einer anderen Wohnung gehört, wurde darauf geachtet, dass die Verkleidung die obere Treppe an keiner Stelle berührt. Außerdem musste - um die Anforderungen des Brandschutzes zu erfüllen - alles doppelt verkleidet werden. |
![]() |
![]() |
Das Bad befindet sich hinter der rechten Schiebetür im Flur. Hier ein Blick vom Fenster hinein. Die Wände bestehen aus ganzen Granitplatten - mit Ausnahme der rechten Wand, die zur Gänze verspiegelt ist Dieser Trick lässt den eigentlich winzigen Raum etwas größer erscheinen. Im Vordergrund sieht man die Platte des Waschtisches, in die ein rundes Porzellanwaschbecken eingelassen ist. Es handelt sich um das gleiche Material wie bei den Wänden. Die Granitwand im Hintergrund ist sozusagen zweischalig ausgeführt, im Zwischenraum von 3cm befinden sich die Wasserleitungen. Die Lochungen sollen die Zuluft ins danebenliegnde WC sicher stellen. |
|
Abschließend noch ein Blick in das WC dieser Wohnung, das sich hinter der linken Schiebetür des Flurs befindet. Als Kontrast zum Bad wurde hier schwarzer Granit verwendet, der selbe wie beim Boden von Flur und Bad. Der Raum ist winzig klein, weit weniger als 1 m² groß! Daher wurde das Waschbecken als Nische in die Wand eingelassen. Als Becken fand eine Schüssel einer Küchenwaage Verwendung. Und weil in einem solch edlen Raum ein Plastikteil einfach nicht passen würde, wurde die Betätigung der Spülung sozusagen unsichtbar über eine bewegliche Granitplatte realisiert. Das einzige Licht in diesem kleinen Raum spendet eine Niedervoltlampe über der Nische des Waschbeckens. |
![]() |
Einige Bilder vom Februar 2000, kurz vor Fertigstellung
Erdgeschoss, das zukünftige Schlafzimmer
Hier sieht es noch ganz nach Baustelle aus - aber nicht mehr lange! Sobald der Fliesenleger die letzten Platten für Bad und WC zugesägt hat, wird hier aufgeräumt und der Boden (einfache Dielen aus Fichtenholz) eingebaut. Die Decke und links die Wand zum Hausgang sind bereits gestrichen, die anderen Wände sind mit einem Kalkputz versehen, der eigentlich so bleiben soll.
Die rote Wand im Wohnzimmer
Inzwischen ist auch im 1.OG alles gestrichen. Eigentlich fehlt nur noch der Boden im Wohnzimmer - wann man mal großzügig über viele Kleinigkeiten hinwegsieht... Man sieht den Treppenabgang und rechts die leicht gerundete Wand in der Küche.
![]() |
Die Decke im Treppenraum gefällt uns besonders gut. Der fast skulpturale Eindruck ergab sich, weil die obere Treppe uns sehr wenig Luft ließ. Die Verkleidung ist so aufgebaut, dass sie z.T. nur einen Zentimeter Abstand von der oberen Treppe hat, ihr aber möglichst exakt folgt. Es gibt eine Vorschrift, die besagt, dass an jeder Stelle einer Treppe 2 m Höhe frei sein müssen - wir konnten dies beinahe erreichen. Daneben hoffen wir, dass man nicht jeden Schritt auf der oberen Treppe hört - die Verkleidung berührt die obere Treppe an keiner Stelle!
|
![]() |
Auch in der Küche ist gestrichen. Hier ist sogar der Boden fertig. Fliesen, die sich anlehnen an das, was wir im Haus vorfanden. Die Möblierung ist noch nicht ganz die endgültige. Vor dem Fenster sonnt sich eine Besucherin (s.u.).
|
Die Besucherin auf dem Gerüst lässt sich durch uns nicht stören - so lange eine Glasscheibe dazwischen ist! |
![]() |
|
Jobst Meyer beim Verkabeln der Unterverteilung im Abstellraum. Der Internetkühlschrank kann kommen! Neulich haben wir mit Schrecken festgestellt, dass im WC weder Strom, noch Telefon, noch TV vorgesehen sind! |










